Nachtfuchsjagd


Am 13.10.2001 ging es abends um 19.00 Uhr pünktlich vom Startplatz "Magnet-Markt" in Pinneberg los: Drei Teams hatten ihre Autos und Peilantennen geputzt. Bereits Tage vorher wurde ein "Fuchsloch" ausgesucht - ein Parkplatz am Forst Klöwensteen. Hier wurde ein 2 m Sender mit Rundstrahlantenne installiert. Es handelte sich um einen Automatik Fuchs, der alle 10 Minuten ein Signal für jeweils eine Minute ausstrahlte. Mittels Peilantennen und Peil- empfänger, sowie Stadtplan und Zubehör, machten sich die Teams auf den Weg:

Wolfgang hatte auf dem Magnet Parkplatz (Start) nicht die richtige "Peilung"; fuhr deshalb Richtung Tangstedt und später nach Rellingen. Einige Male kreuzten sich die Teams auf den Strassen. Hans Herrmann glaubte nur der Technik bzw. seinen Peilungen. Wolfgang entschied sich diesesmal für sein Auto, lieber fährt er eigentlich Motorrad. Trotz allen Einsatz hielt sich jeder an die Strassenverkehrsordnung. Nach rund 90 Minuten trudelte Wolfgang als 1. im Fuchsloch ein. Obwohl er zu Beginn "fehlpeilte", fuhr er die wenigsten Kilometer. Kaum gab Wolfgang seine Unterlagen beim Fuchs ab, trudelten auch Sonja und Hans Hermann ein. Dieses Team hatte zusätzlich ein GPS an Bord. Etwa 15 Minuten später erreichten Lothar und Hartmut das Fuchsloch in Waldenau. Der begehrte Fuchsschwanz ging somit an dieses Team. Angela DL 6 LCA hatte für die Teilnehmer eine Gaststätte in Appen ausgesucht; beim Essen plauderte jeder über seine Erlebnisse. YL Sonja (ohne Lizenz) machte es wieder viel Spass. Wer das Fuchsloch nicht peilt, hat in einem verschlossenen Briefumschlag übrigens den Standort. Für Fragen und Notfälle gibt es eine vereinbarte 2 m Frequenz.

Im OV Pinneberg gibt es für alle Neulinge die Möglichkeit einer Testfuchsjagd sowie einer Tagesfuchsjagd bzw. Mitfahrgelegenheiten.

Thomas DL6XAT